Seit nun fast drei Jahren haben sich die Dissertant:innen des LeSeDi-Konsortiums intensiv mit ihren jeweiligen Forschungsfragen beschäftigt. Der Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen (ÖFEB) bot nun die Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen. Zugleich ermöglichte er, sich mit Forscher:innen im österreichischen Kontext sowie mit den anderen Dissertant:innen des B3-Programms auszutauschen.
Vom 30. September bis 2. Oktober 2026 lud die Universität Innsbruck unter dem Motto „Bildung in Zeiten der Glokalisierung“ dazu ein, die eigene Forschung im Spannungsfeld lokaler und globaler Bildungsprozesse zu verorten.
Für die (Lese-)Förderung, die durch Interventionen im Klassenzimmer oder durch Fortbildungen wirksam werden soll, ein passender Rahmen. Diese Gelegenheit nutzten Andrea Kogler, Elisabeth Herunter, Iris Knapp und Fabian Feyertag gemeinsam mit den Betreuerinnen Martina Kalcher und Susanne Seifert, um ihre Projekte vorzustellen. Ein Highlight war das gemeinsame Symposium zum Thema „Implementierung von Interventionen in der Primarstufe: Wirksame Förderung in den Bereichen sozial-emotionales Lernen und Lesen?“, gestaltet von Andrea Kogler, Fabian Feyertag, Eva Mahringer und Lea Wiehe.
Ein gelungener Abschluss des Kongresses war der gemeinsame B3-Abschluss. In diesem Rahmen blickten die Dissertant:innen auf ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre und den Lessons Learned zurück. Sie diskutierten und reflektierten, was sie mitnehmen und die nächste Generation an Dissertant:innen für sich ableiten kann. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Wege der Dissertationen war. Zahlreiche Eindrücke, Lernprozesse und neue Erfahrungen spiegeln drei Jahre wider, die nicht nur wissenschaftlich, sondern auch persönlich prägend waren.