Im Frühjahr 2026 absolvierte Iris Knapp, Dissertantin im Projekt, einen Forschungsaufenthalt an der Concordia University in Montréal bei Prof. Dr. Tanja Tajmel. Ziel des Aufenthalts war die fachliche Vertiefung ihrer Dissertationsarbeit sowie der internationale wissenschaftliche Austausch zu Fragen von Sprache, Diversität und Bildungsgerechtigkeit im naturwissenschaftlichen Unterricht.
Ein zentraler Bestandteil des Aufenthalts war die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tajmel und ihren Dissertant:innen. In Diskussionsrunden wurden aktuelle Forschungsprojekte vorgestellt und kritisch reflektiert. Der intensive Austausch mit den Doktorand:innen erwies sich als besonders bereichernd. Die Teilnehmenden brachten unterschiedliche wissenschaftliche Perspektiven und Forschungskontexte ein, wodurch ein produktiver Dialog über theoretische Ansätze und Forschungsmethoden entstand.
Neben dem universitären Austausch bot Montréal selbst ein eindrucksvolles Beispiel gelebter Mehrsprachigkeit. Die besondere sprachliche Situation der Stadt prägt den Alltag auf vielfältige Weise: Französisch und Englisch sind im öffentlichen Raum allgegenwärtig und werden durch zahlreiche weitere Sprachen ergänzt, die die kulturelle Vielfalt der Metropole sichtbar machen.
Der Forschungsaufenthalt in Montréal war sowohl wissenschaftlich als auch persönlich eine außerordentlich bereichernde Erfahrung. Der intensive Austausch mit Prof. Dr. Tanja Tajmel und den Dissertant:innen der Concordia University eröffnete neue fachliche Perspektiven und lieferte wertvolle Impulse für die weitere Arbeit an der Dissertation. Gleichzeitig bot das Leben in einer von sprachlicher und kultureller Vielfalt geprägten Stadt die Möglichkeit, Mehrsprachigkeit nicht nur als Forschungsgegenstand, sondern auch als gelebte Alltagspraxis zu erfahren. Die zahlreichen Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen Diskussionen werden Iris Knapp weit über den Aufenthalt hinaus in ihrer wissenschaftlichen und persönlichen Entwicklung begleiten.